• Außergewöhnliche Tagesausflüge und individuelle Pauschalreisen.
  • Persönlich geplant, organisiert und erprobt.
  • Kostengünstig durch App-Guide.
  • Optional mit Reiseleitung / Wanderführer.
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App-guided Tour Wiesbaden: Graffiti, Villen und verwegene Pfade

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Beschreibung

Die Höhepunkte dieses Events:

  • Stadtteil-Entdeckung auf besonderen Wegen
  • Arbeiterquartier und Villenviertel
  • In-Treffpunkte und "Lost Places"
  • auf Trampelpfaden zum Hauptbahnhof


Die alten Bahnhofsgebäude werden längst anders genutzt. Nur noch ein Bahnsteig, ein Fahrkartenautomat und ein paar Hinweisschilder "Zu den Gleisen" - viel mehr ist nicht geblieben vom Biebricher Bahnhof. Kneipen heißen hier "Bratkartoffel" und "Nonnenhof" und geben Hinweise, dass hier die Geldbeutel nicht gar so üppig gefüllt gewesen und vielleicht noch immer nicht sind. Schauen wir uns mal den Kontrast am erhabenen Hauptbahnhof in Wiesbaden an. Doch statt mit Auto oder Zug zu fahren, gehen wir zu Fuß, um den Weltenwandel zu erspüren und zu erleben.


Schon bald nach dem Biebricher Bahnhof überqueren wir den bemoosten Mosbach und gelangen bald danach zu einer Straßenunterführung mit einem kunstvollen Graffiti. Direkt hinter der Brücke beginnt eine andere Welt: das mondäne Wiesbaden mit prunkvollen Villen und dem weitläufigen Henkell-Park mit dem stattlichen Landesdenkmal. Auf der anderen Staßenseite stehen die prächtigen Gebäude der Henkell-Sektkellerei, der wir einen Besuch abstatten. Vielleicht können wir einen Blick in die imposante Empfangshalle erheischen und im Fabrikverkauf ein süffiges Schnäppchen ergattern. Anschließend geht es nur noch ein paar Schritte hügelan zum Wasserturm, von dem aus Biebrich früher mit Trinkwasser versorgt worden ist. Ob hier wohl inzwischen jemand sehr exquisit wohnt? Zwei Straßen weiter tauchen wir ein ins Grün des Mühltales und überqueren auf einer Brücke die vielen Gleise, die bereits dem Hauptbahnhof entgegenstreben. Für einen Moment müssen wir an der geräuschigen Ausfallstraße entlang gehen (oder finden wir einen Weg durch's Gestrüpp?), bis dass wir zu den Gleisen gelangen. Auf einem etwas eingewachsenen Pfad zwischen Schienen und Gewerbegebäuden schlängeln wir uns in Richtung Hauptbahnhof. Vorbei an "lost places" (verlassenen Gebäuden) und am Deportationsmahnmal gelangen wir zum Kulturpark auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofes, dem Szene-Treffpunkt der Jugend und junggebliebenen. Hinter dem alternativen Biergarten finden wir unseren Pfad wieder, der uns hinter den Parkplätzen entlang direkt zum Hauptbahnhof bringt. Wir haben das Ziel erreicht.


Gehstrecke: ca. 4 km (mit Rückweg: 8 km); ca. 1½ (bzw. 2½) Stunden